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Zwei Spiele, zwei Siege: Erfolgreicher Start bei Tischtennis-EM


Die deutschen Frauen wollen den Titel verteidigen, die deutschen Männer wollen ihn sich zurückholen: Die Mannschafts-EM in Luxemburg ging für beide Tischtennis-Teams schon einmal gut los.

Bei den Frauen hatte Titelverteidiger Deutschland beim 3:1-Sieg gegen Schweden deutlich mehr zu kämpfen. Nach der Auftaktniederlage der Weltranglisten-Neunten Han Ying lag auch die zweite Topspielerin Shan Xiaona in ihrem Einzel bereits mit 0:2 Sätzen zurück. «Ich wurde auf der Tribüne schon etwas nervös», gestand die dritte deutsche Spielerin, Nina Mittelham. Am Ende ging aber noch alles gut.

Die Ausgangslage bei den Männern ist klar: Dimitrij Ovtcharov, Boll und Co. verloren 2014 und 2015 völlig überraschend die beiden Endspiele gegen Portugal und Österreich. Jetzt wollen sie sich im Sport- und Kulturzentrum d'Coque von Luxemburg einen Titel zurückholen, der vorher sechsmal in Serie ihnen gehörte. Die deutsche Mannschaft ist bei dieser EM der klare Favorit und brauchte zum Auftakt nur gut anderthalb Stunden, um die Spanier klar zu besiegen.

Der Weltranglisten-23. Filus setzte sich mit 3:1 Sätzen gegen Alvaro Robles durch. Die deutsche Nummer eins Ovtcharov und Patrick Franziska siegten jeweils mit 3:0 gegen Carlos Machado und Jesus Cantero. Der Weltranglisten-Sechste Boll soll erst am Donnerstag eingreifen, wenn es in den beiden letzten Vorrunden-Spielen gegen Kroatien (10.00 Uhr) und Weißrussland (19.00 Uhr) geht.

«Die Mannschaft ist fit und gut in Form. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich», sagte Roßkopf in einem ARD-Interview. «Wir haben die beiden letzten Endspiele verloren, waren bei beiden Turnieren aber auch ersatzgeschwächt. Jetzt haben wir die vermeintlich beste Mannschaft am Start. Wenn man zwei Hochkaräter wie Ovtcharov und Boll im Team hat und beide fit sind, muss man sich natürlich das Ziel setzen, dieses Turnier zu gewinnen.»

Die deutschen Frauen treten bei dieser EM dagegen ohne zwei Topspielerinnen an: Petrissa Solja ist verletzt, Kristin Silbereisen schwanger. Das neuformierte Team besteht jetzt aus unerfahrenen Talenten und zwei in China geborenen Weltklasse-Spielerinnen. «Eine spannende Konstellation», sagte Sportdirektor Richard Prause.

Gegen den Mitfavoriten Schweden verlor Han Ying zunächst mit 1:3 Sätzen gegen Li Fen. Später holte die 34-Jährige jedoch den entscheidenden dritten Punkt im Duell mit Matilda Ekholm (3:0). «Im ersten Einzel habe ich so gar nicht meine Form gefunden. Im zweiten Einzel lief es aber besser», sagte sie.

Entscheidend für den Verlauf dieses EM-Auftakts war, dass Shan Xiaona nach ihrem 0:2-Satzrückstand noch mit 3:2 gegen Ekholm gewann. Danach setzte sich auch die erst 20 Jahre alte Mittelham bei ihrem EM-Debüt mit 3:0 gegen Linda Bergström durch.

14:08 13-09-2017




 
 
 
 
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