Thursday, July 27, 2017   Last Update: 12:27 AM EST
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Ausfall von Alt trifft Turnerinnen – Tänzchen von Dauser nach Platz 7


Der Ausfall von Tabea Alt vor dem Mehrkampf-Finale macht den deutschen Turnerinnen zu schaffen und mindert die Freude über den guten Auftritt von Lukas Dauser. Zwei Tage vor dem Barren-Finale hielt der Hachinger im Konzert der Allrounder als Siebter gut mit.

Eine Stunde vor dem Allround-Finale hatte der DTB die Medaillenkandidatin durch Pauline Schäfer ersetzt, die tags zuvor im Vorkampf 18. geworden war. «Tabea hat kein Fieber, aber sie fühlt sich nach den Magen-Darm-Problemen in der Nacht sehr schwach. Da wollten wir kein Risiko eingehen», sagte Karg. Bis eine halbe Stunde vor dem Wettkampf am Sonntag könne man nun noch reagieren, falls Tabea Alt nicht fit werden würde.

Die schlechte Nachricht der Jüngsten trübte die Freude im Team über die guten Leistungen der Männer. Lukas Dauser hatte auf der Bodenmatte nach seinem gelungenen Sechskampf bei einem Tänzchen noch entspannt den Pistolero gegeben. Der Unterhachinger wollte seine Freude nach dem siebten Platz im Mehrkampf unbedingt mit den 4000 Zuschauern in der Polivalenta Arena von Cluj-Napoca teilen. «Ich überlege mir immer wie ich turne, aber nicht, wie ich danach feiere», meinte er schmunzelnd zu seiner spontanen Geste.

Seit dem Sieg von Philipp Boy 2011 in Berlin war kein Deutscher Turner weiter vorn im EM-Sechskampf gelandet als Dauser. 82,199 Punkte bedeuteten eine Steigerung gegenüber dem Vorkampf und zugleich eine Verbesserung um drei Ränge. «Das war ein echt guter Wettkampf. Natürlich war nicht alles perfekt, aber ich kann mehr als zufrieden sein», bemerkte er strahlend. Und er vergaß auch nicht den Hinweis, dass er im Barren-Finale noch ein ganzes Stück weiter vorn landen möchte. Dort duelliert er sich als Dritter des Vorkampfes unter anderen mit seinem Vereinsgefährten Marcel Nguyen im Kampf um die Medaillen. «Jetzt will ich die Akkus aufladen und dann am Sonntag die Halle rocken», kündigte Dauser an.

Dausers Trainingsgefährte Philipp Herder aus Berlin, der im Vorkampf noch knapp vor ihm gelegen hatte, beendete den Sechskampf ohne Patzer auf dem zehnten Rang (81,305) und war damit auch zufrieden. «Das Ziel waren die Top Ten, das habe ich geschafft. Aber gern wäre ich natürlich wie in der Quali vor Lukas gelandet», räumte er ein.

Beide Athleten werden seit einem Jahr am Stützpunkt Berlin von Robert Hirsch, dem Sohn von Cheftrainer Andreas Hirsch betreut. «Ich bin stolz auf die Leistung der beiden. Es gibt wenig auszusetzen», meinte der Coach und war da durchaus einer Meinung mit seinem Vater.

Seinen EM-Titel von 2015 in Montpellier verteidigte Oleg Wernjajew dank 85,866 Punkten mit Erfolg, auch wenn sich der Ukrainer diesmal am Boden einen Sturz erlaubte und am Barren unsicher wirkte. Es war das insgesamt fünfte EM-Gold für den Barren-Olympiasieger.

16:03 21-04-2017




 
 
 
 
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