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Würth-Sturz überschattet Weltpremiere im Frauen-Skispringen


Die Weltpremiere eines Teamspringens für Damen bleibt den deutschen Skispringerinnen in unguter Erinnerung. Ein schwerer Sturz von Svenja Würth trübt die Freude über einen erneut starken Auftritt. Der vierte Platz wird zur Nebensache.

Im Flockenwirbel von Hinterzarten sicherte sich das Team von Japan (956 Punkte) den ersten Mannschaftssieg in der Weltcup-Geschichte Rang zwei ging an das russische Quartett (863,7), die Frauen aus Frankreich (846,4) sprangen auf den dritten Rang.

Platz vier des deutschen Teams mit Carina Vogt, Juliane Seyfarth und der Weltcup-Führenden Katharina Althaus (Oberstdorf) war eine starke Leistung. «Ich bin stolz auf die Mädels, ein großes Kompliment, dass sie zu dritt nur knapp geschlagen auf dem vierten Platz kamen», sagte Bundestrainer Andreas Bauer. Er kritisierte die Jury, «die trotz großer Weiten den Anlauf für die Besten nicht verkürzt hatte. Seit Jahren kämpfen wir Trainer dafür, dass die Mädels die Schanze nur zu 95 Prozent ausspringen. Das wären in Hinterzarten um die 103 Meter gewesen», sagte der DSV-Coach.

Seine Gedanken und die der Teamkolleginnen waren bei Würth. «Bis auf die schwere Knieverletzung ist sie wohlauf und wird noch am Abend im Mannschaftshotel in Hinterzarten zurückerwartet», sagte Bauer. «Ohne spekulieren zu wollen, sieht es nach einem Kreuzbandriss oder anderen schweren Bänderverletzungen im Knie aus», meinte er. Der Sturz selbst hatte allerdings nichts mit den Witterungsbedingungen zu tun. «Es ist die Eigenart des Sprungstils von Svenja Würth, dass sie nicht immer in der Mitte springt und landet. In dem Neuschnee an der Bande führte das zu dem schwerwiegenden Sturz», erklärte Bauer.

15:59 16-12-2017




 
 
 
 
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