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Weniger Bundeswehr-Manöver zur Abschreckung Russlands


Die Militärübungen in Osteuropa waren eine der ersten Reaktionen der Nato auf die Annexion der Krim durch Russland 2014. Damit will das Bündnis den an Russland grenzenden Mitgliedstaaten Polen, Lettland, Litauen und Estland den Rücken stärken. Sie fühlen sich durch den mächtigen Nachbarn bedroht.

Der Rückgang der Manöver in diesem Jahr hängt mit der festen Stationierung von jeweils etwa 1000 Nato-Soldaten in den vier Ländern zusammen. Die Bundeswehr führt die Truppe in Litauen an.

Die Ausgaben für die Manöver bleiben in diesem Jahr trotz Rückgang der Truppenstärke in etwa stabil. Wie im Vorjahr werden vom Verteidigungsministerium etwa 95 Millionen Euro dafür veranschlagt.

Russland und die Nato werfen sich gegenseitig vor, mit Militärmanövern provozieren zu wollen. Am Donnerstag beginnt das Großmanöver «Sapad» (Russisch: Westen) russischer und weißrussischer Soldaten an den Grenzen zu Polen und Litauen.

Die Bundesregierung geht davon aus, dass daran an die 100 000 Soldaten teilnehmen. Nach russischen Angaben sollen es 12 700 Soldaten sein. Ab 13 000 Soldaten müsste Russland nach den Regeln der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ausländische Beobachter zulassen.

05:03 14-09-2017




 
 
 
 
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