Thursday, November 23, 2017   Last Update: 5:02 PM EST
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Weber: Separatisten müssen in Katalonien-Krise einlenken


Die Lage in Spanien bleibt angespannt. Im Tauziehen um ihre politischen Positionen geben Madrid und Barcelona kein Iota nach. CSU-Politiker Weber hofft auf einen Weg der Vernunft.

Spanien brauche nun «Zusammenhalt und Einheit», Nationalismus bedeute «Destabilisierung», sagte Weber. Er plädierte für Kompromissbereitschaft auf allen Seiten. «Grundlage für mögliche Veränderungen sind ein breit angelegter Dialog auf Basis der spanischen Verfassung und Neuwahlen in Katalonien. Es könnte sich ein Weg der Vernunft und des Miteinanders öffnen.»

Der spanische Regierungschef Mariano Rajoy hatte am Samstag die Absetzung von Kataloniens Ministerpräsident Carles Puigdemont und aller Kabinettsmitglieder angekündigt. Schon am Freitag will der Senat für diese und weitere Zwangsmaßnahmen grünes Licht geben. Innerhalb von sechs Monaten soll es Neuwahlen geben.

Wenige Stunden nach Rajoys Ankündigung waren in Barcelona Hunderttausende Katalanen auf die Straße gegangen, um gegen Madrid zu protestieren. Die Polizei meldete mindestens 450 000 Teilnehmer der Kundgebung. Die Demonstranten - darunter Puigdemont und Bürgermeisterin Ada Colau - skandierten unter anderem «Freiheit, Freiheit!». Viele riefen: «Wir werden die Besetzung Kataloniens nicht zulassen!»

02:05 23-10-2017




 
 
 
 
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