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Wall Street wieder im Rückwärtsgang


Tags zuvor war er vom tiefsten Stand seit sechs Wochen von knapp über 23 500 Punkten aus um 2,84 Prozent nach oben geschossen.

Der breit gefasste S&P 500 rutschte am Dienstag um 1,73 Prozent auf 2612,62 Punkte ab. Er verlor damit vom Tageshoch rund 2,3 Prozent. Noch schwerer erwischte es den Technologieindex Nasdaq 100, der vom Tageshöchstkurs um fast 4 Prozent abrutschte. Letztlich stand hier ein Verlust von 3,32 Prozent auf 6529,84 Punkte zu Buche - er zollte damit seiner jüngsten relativen Stärke Tribut.

Die Verbraucherstimmung in den USA hatte sich im März überraschend eingetrübt. Der vom Conference Board erhobene Indikator war um 2,3 Punkte auf 127,7 Zähler gefallen. Erwartet worden war im Schnitt ein Anstieg auf 131,0 Punkte.

Dem Dow droht zum Ende der Woche das Ende einer imposanten Serie: Neun Quartale in Folge - also seit Herbst 2015 - kannte das Kursbarometer nur den Weg nach oben. Eine längere Serie war ihm zuletzt zwischen 1995 und 1997 mit elf Quartalen gelungen. Um die Rekordjagd doch noch fortzusetzen, müsste er es bis Monatsende über 24 719 Punkte schaffen.

Mit den Aktien von General Electric war der einzige Vortagesverlierer am Dienstag stark unterwegs - sie kletterten um 4,3 Prozent. Am Markt wird spekuliert, dass sich die Investmentlegende Warren Buffett für einen Einstieg in die auf dem tiefsten Niveau seit 2009 notierenden Papiere interessieren könnte.

Die Facebook-Aktien zeigte dagegen nach der Stabilisierung vom Vortag wieder Schwäche und rutschte um fast 5 Prozent ab. Im Skandal um die unerlaubte Nutzung der Daten von Millionen Nutzern plant Unternehmenschef Mark Zuckerberg laut der Nachrichtenagentur Bloomberg eine Stellungnahme vor dem Energie- und Handelsausschuss des Repräsentantenhauses.

Auch Tesla erwischte es mit über 8 Prozent Minus hart. Wie bekannt wurde, läuft inzwischen die zweite Untersuchung eines Unfalls mit Tesla-Beteiligung durch US-Behörden in diesem Jahr. Dies nährt Börsianern zufolge weitere Zweifel am autonomen Fahren. Zudem hätten Experten die Absatzziele der Kalifornier in Zweifel gezogen. Auch für Papiere des Zulieferers Nvidia ging es mit 7,8 Prozent kräftig abwärts.

Der Eurokurs schaffte es mit 1,2476 US-Dollar auf einen weiteren Höchststand seit sechs Wochen, rutschte dann aber sogar wieder unter 1,24 Dollar ab. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2376 (Montag: 1,2411) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8080 (0,8057) Euro gekostet. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen gewannen 20/32 auf 99 23/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,779 Prozent.

21:08 27-03-2018




 
 
 
 
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