Thursday, June 22, 2017   Last Update: 6:19 PM EST
decrease text size increase text size
Slide background
Slide background
Suchen:      



Vor G20-Gipfel: Brandanschläge auf Bahnanlagen in Deutschland


In mehreren deutschen Städten legen Unbekannte am Montagmorgen Teile des Bahnverkehrs lahm. Der Staatsschutz ermittelt - denn die Taten haben möglicherweise einen extremistischen Hintergrund. Möglicher Anlass: Der G20-Gipfel in Hamburg.

Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der Polizei in den Ländern nahm am Montag die Ermittlungen auf. Die Behörden prüften ein mögliches Bekennerschreiben aus der linksextremistischen Szene. In der Nacht zum Montag wurden nach bisherigen Ermittlungen laut Bundespolizei zwölf Anschläge verübt sowie zwei verhindert. Ziel waren vor allem Kabel an Bahnstrecken. Menschen wurden nicht verletzt. Züge fielen aus, Reisende mussten mit Verspätungen zurechtkommen.

Betroffen waren demnach Berlin, Hamburg, Köln, Dortmund, Leipzig und Bad Bevensen in Niedersachsen. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte, die Kabelbrände gingen auf unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen zurück. Betroffen waren unter anderem Kabelschächte und elektronische Stellwerke.

Ein Sprecher des deutschen Innenministeriums sagte, es sei noch zu früh für Aussagen, ob es einen Zusammenhang zwischen den Angriffen und dem bevorstehenden Gipfel gebe.

Vor dem G20-Gipfel hatten Linksextremisten wiederholt Aktionen und Anschläge angekündigt. Am 7. und 8. Juli treffen sich Staats- und Regierungschefs aus den führenden Industrie- und Schwellenländern sowie Vertreter der EU. Mit dabei: US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin. Nach Einschätzung des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) der sächsischen Polizei haben die Vorfälle möglicherweise einen Bezug zum G20-Gipfel.

Es waren nicht die ersten Anschläge dieser Art auf technische Bahnanlagen. Im Mai 2011 war nach einem Feuerangriff auf eine Kabelbrücke am Berliner Bahnhof Ostkreuz ein großer Teil des Nahverkehrs zusammengebrochen. Die Polizei hielt ein im Internet verbreitetes Bekennerschreiben aus der linksautonomen Szene für authentisch. Demnach wollte eine Gruppe mit dem Namen Hekla mit der Aktion gegen den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr protestieren.

13:06 19-06-2017




 
 
 
 
Sweet-bigger
Washington Sängerbund
health und treats
 
sb btm
 

Anzeigen

1
 
2
 
3