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» US-Notenbank hebt Leitzins um weitere 0,25 Punkte an



Die US-Notenbank steuern in Richtung Normalität. Nach Jahren der Nullzinspolitik setzt der neue Notenbankchef Jerome Powell die Strategie moderater Zinsanhebungen seiner Vorgängerin Janet Yellen fort.

Die Fed setzt damit ihren bereits unter Powells Vorgängerin Janet Yellen eingeschlagenen Kurs der moderaten Leitzinserhöhungen fort. «Die Volkswirtschaft ist in den vergangen Monaten stärker geworden», heißt es in der Mitteilung der Fed. Dies wurde von Experten als Zeichen gewertet, dass es künftig auch steiler bergauf gehen könnte.

Nach der jüngsten Steuerreform von Präsident Donald Trump und dem US-Kongress sowie dank einer weltweit günstigen Konjunkturlage wächst die US-Wirtschaft deutlich. Ökonomen befürchten nach einer langen Phase von nicht anziehender Inflation inzwischen sogar einen Inflationsdruck und sehen Anzeichen für eine Überhitzung.

Einige Experten fordern daher von der Federal Reserve schnellere Zinsschritte als die bisher in Aussicht gestellten drei Zinsanhebungen im Jahr 2018. Powell hatte zwar bei seinem Amtsantritt Ende Januar erklärt, er fühle sich weiter einer moderaten Geldpolitik verpflichtet.

Allerdings hatte Powell im Februar vor Kongressabgeordneten gesagt, persönlich gehe er von einer stabilen Wirtschaftslage aus. Eine vierte Zinsanhebung im laufenden Jahr schloss er damals nicht aus.

Die Zinsschritte der US-Notenbank haben unmittelbare Bedeutung für die Aktienbörsen und für die Devisenkurse. So wird durch höhere Zinsen der US-Dollar gestärkt. Aktienkurse können dagegen bei schnellen Zinsanstiegen fallen.

Zuletzt hatte die Fed Mitte Dezember den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Zwischen Ende 2008 und Ende 2015 hatte der Zinssatz an der Nulllinie gelegen.

19:14 21-03-2018
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sb btm

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