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UN: Haiti bleibt zum Abzug von Blauhelmsoldaten politisch fragil


New York (dpa) - Haiti bleibt nach Einschätzung der Vereinten Nationen auch zum Ende des Blauhelmeinsatzes in dem Karibikstaat politisch fragil. Als der Einsatz 2004 gestartet wurde, habe sich das Land «in einem Zustand der tiefgreifenden Instabilität mit weitreichender politischer Gewalt und einem Klima der Straffreiheit befunden, der das Leben von Millionen von Menschen in Haiti beeinträchtigte», sagte die Leiterin der Minustah betitelten Mission, Sandra Honore, am Donnerstag bei ihrem letzten Auftritt vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. Der Einsatz habe viel zur Stabilität des Landes beitragen können, aber die politische Situation bleibe fragil. Die Mission war 2004 nach blutigen Machtkämpfen und dem Sturz von Präsident Jean Bertrand Aristide ins Leben gerufen worden. Die letzten Soldaten sollen am Sonntag abziehen. Direkt im Anschluss nimmt die neue UN-Mission Minujusth ihre Arbeit auf. Etwa 1300 Polizeikräfte werden das Land künftig bei der Ausbildung von Beamten unterstützen, den Rechtsstaat stärken und die Einhaltung von Menschenrechten überwachen. Bis zu 4900 Blauhelmsoldaten waren während der Minustah-Mission in Haiti stationiert. Die Gesamtkosten für den Einsatz betrugen rund 7,2 Milliarden US-Dollar. Einen wichtigen Beitrag leisteten die UN-Soldaten nach dem verheerenden Erdbeben 2010 - allerdings waren sie auch in eine Reihe von Skandalen verwickelt. So sollen Blauhelme zahlreiche Sexualverbrechen verübt und die Cholera eingeschleppt haben.
18:05 12-10-2017




 
 
 
 
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