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» Trumps Strafzölle ängstigen Anleger in Asien – Kursrutsch



An der Börse in Tokio schloss der Index Nikkei 225 am Freitag um satte 4,5 Prozent niedriger bei 20 617,86 Punkten. Dabei hatte sich das Börsenbarometer erst am Vortag etwas von einer Verlustserie erholt. Der Nikkei steht jetzt so niedrig wie zuletzt im Oktober. Zur Verdeutlichung der Lage: Im Januar hatte der Leitindex noch die Marke von 24 000 Punkten übersprungen.

In China selbst sah die Lage kaum besser aus: Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten des Festlands weitete seine Vortagesverluste noch deutlich aus und fiel im späten Handel um annähernd 4 Prozent. Der Hongkonger Hang Seng büßte mehr als 3 Prozent ein. In Südkorea fielen die Kurse in ähnlicher Größenordnung, während der australische Markt etwas weniger in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Peking antwortete am Freitag auf Trumps Ankündigung mit Plänen für Vergeltungszölle. Insgesamt könnten 128 Produkte, darunter Schweinefleisch, Stahlrohre, Früchte und Wein mit Zöllen belegt werden. «Unter keinen Umständen wird China sich zurücklehnen. Wir sind bereit, unsere legitimen Interessen zu verteidigen», teilte das Handelsministerium mit.

Für zusätzliche Beunruhigung bei den Anlegern sorgte, dass der US-Präsident einen neuen Nationalen Sicherheitsberater ernannt hat. Auf den Posten rückt der als außenpolitischer Hardliner bekannte frühere US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, John Bolton. Er wird am 9. April das Amt von dem deutlich moderater eingestuften Herbert Raymond McMaster übernehmen.

08:08 23-03-2018
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