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Privates dänisches U-Boot gesunken – Verdacht gegen Besitzer


Eine Rettung aus Seenot wird zum Krimi: Ein Privat-U-Boot sinkt vor Dänemark, der Besitzer wird gerettet. Doch nur kurze Zeit später berichtet die Polizei von einem schrecklichen Verdacht - eine Frau wird vermisst. War sie an Bord, als das U-Boot unterging?

Madsen, der das U-Boot auch entworfen hatte, bestritt der Polizei zufolge die Vorwürfe. Er sagte demnach, er habe die Schwedin in der Nacht zum Freitag auf einer Insel im Hafen von Kopenhagen abgesetzt. Ihre Verwandten haben sie als vermisst gemeldet. Die Polizei bat mögliche Zeugen, sich zu melden. Madsen muss am Samstag vor einem Untersuchungsrichter erscheinen.

Die Nachrichtenagentur Ritzau berichtete unter Berufung auf die Marine, dass ein Rettungstrupp mit zwei Hubschraubern, drei Marinebooten und mehreren Privatschiffen in der Nacht zum Freitag die Suche nach dem U-Boot aufgenommen hatte. Das Schiff war nicht wie geplant nach Kopenhagen zurückgekehrt. Ein privates Schiff hatte Madsen gerettet und an Land gebracht, so die Polizei.

Die Retter fanden das U-Boot am späten Freitagmorgen in der Køge Bugt südlich der Hauptstadt. «Ich war auf einer Probefahrt und habe ein paar Dinge an dem U-Boot getestet. Dann ist etwas mit einem Ballasttank schiefgegangen», wurde Madsen zitiert.

Taucher entdeckten das Wrack in einer Tiefe von sieben Metern. Da das U-Boot aber nicht stabil sei, könnten die Taucher nicht in das Wrack, teilte die Polizei mit. Es werde noch beraten ob das Schiff stabilisiert oder gehoben werden könne. Die 18 Meter lange UC3 Nautilus war im Mai 2008 erstmals ausgelaufen.

18:04 11-08-2017




 
 
 
 
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