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Petersen gewinnt Familienduell mit dem SCF – Viel Arbeit für Streich


Das Familienduell zwischen Nils Petersen und seinem Vater Andreas gewann erwartungsgemäß der Junior im Team des SC Freiburg. Der Sieg gegen seinen Heimatverein war für den Stürmer und den SCF wichtig. Trainer Streich sieht noch viel Arbeit und hofft auf neue Leute.

Vater Andreas Petersen hatte da schon lange das Trikot mit der Nummer 18 in seiner Tasche verstaut. Der Trainer des VfB wusste mit seinen Gefühlen nicht wohin. «Einerseits freue ich mich für Nils, dass er so getroffen hat. Das zeigt seine Klasse und das macht mich stolz. Andrerseits ärgert es mich gewaltig, dass wir ihn in dieser Szene nicht halten konnten», meinte Petersen Senior. Beim Gegentor applaudierte er ebenso wie bei der Auswechslung. Nach dem Abpfiff nahm er seinen Sohn in den Arm und herzte ihn lange.

Für den Junior war der Sieg wichtig. «Es war schon ein besonderes Spiel für mich. Und jetzt bin ich froh, dass wir es erfolgreich gestaltet haben. Ich glaube, ich hätte meinen Vater eine Woche lang nicht anrufen dürfen, wenn wir ausgeschieden wären», sagte Petersen.

Zufrieden über das Weiterkommen war auch SC-Trainer Christian Streich. Das Scheitern in der Europa-League-Qualifikation hatte auch bei ihm Spuren hinterlassen. In Halberstadt sah er 45 Minuten eine dominierende Mannschaft, die in Sachen Struktur, Ballbesitz und Raumaufteilung vieles richtig machte und durch die Tore von Petersen (34.) und Nicolas Höfler (42.) verdient und klar führte.

Doch dann verlor der SCF die Souveränität. «Wenn du bei einer unterklassigen Mannschaft 2:0 vorn bist, brennt normalerweise nichts mehr an. Doch die Mannschaft hat alles das, was in der ersten Halbzeit gut war, dann falsch gemacht. Wir können froh sein, dass das Spiel vorbei ist», sagte Streich. Kay Michels 1:2 (88.) kam zu spät.

Die Woche bis zum Bundesliga-Auftakt gegen Eintracht Frankfurt will Streich nun nutzen. «Das wird dann ein ganz anderes Spiel», sagte er und hofft nach der Verpflichtung von Marco Terrazzino von der TSG Hoffenheim auf weitere Verstärkungen. «Wir sind in Gesprächen und ich denke, dass da noch etwas passiert», betonte der Trainer. Eine Botschaft hatte er noch in Richtung Halberstadt: «Ich bin froh, dass Nils bei uns und nicht beim VfB spielt.»

09:05 13-08-2017




 
 
 
 
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