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» Michelle Müntefering will internationale Kulturpolitik stärken(Foto – aktuell)



Sie wolle vor allem dazu beitragen, die Freiheitsrechte von Künstlern, Wissenschaftlern und Journalisten zu sichern und den Kulturaustausch auszubauen, so Müntefering. Gerade in Krisenregionen sei eine Stärkung der Zivilgesellschaft nötig. «Humanitäre Hilfe ist mehr als ein Bett, ein Brot und ein Zelt. Es braucht auch Hilfe zur Humanität.»

Nachdrücklich bekannte sich Müntefering zur Arbeit des Goethe-Instituts. Es habe weltweit eine wichtige Mittlerrolle und stehe für die zunehmende Verbindung zwischen Innen und Außen. Ein eigener Schwerpunkt soll die Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit sein. «Wir sollten nicht ängstlich zurückschauen, sondern auf Zusammenarbeit setzen. Wichtig ist die Sicht der Betroffenen», sagte sie. 

Müntefering ist die erste Staatsministerin im Auswärtigen Amt, die ausdrücklich für internationale Kulturpolitik zuständig ist. Die im Kanzleramt angesiedelte Staatsministerin Monika Grütters (CDU) verantwortet den Bereich Kultur und Medien im Inland. Das Amt einer Staatsministerin entspricht im Rang einem Staatssekretär, sie sitzt aber mit am Kabinettstisch. 

10:09 25-03-2018
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