Friday, December 15, 2017   Last Update: 9:08 AM EST
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Menschen und Momente des 12. Bundesliga-Spieltags


Gentner, Gnabry und Drmic - am 12. Bundesliga-Spieltag gaben einige prominente Profis ihr Comeback. Ebenfalls im Fokus: Ein treffsicherer Torjäger, ein patzender Torwart und eine Fehlentscheidung gegen Köln.

COMEBACK I: 62 Tage nach dem Knockout gegen den VfL Wolfsburg stand Christian Gentner wieder auf dem Platz. Beim 2:1 gegen Borussia Dortmund war der Kapitän des VfB Stuttgart gefeierter Mann des Abends - auch wenn noch nicht alles optimal lief in seinem Spiel. Die Carbonmaske wird ihn noch einige Monate begleiten.

COMEBACK II: Das Comeback nach zweimonatiger Verletzungspause hätte für Serge Gnabry kaum besser laufen können. Mit einer tollen Einzelaktion bereitete die Bayern-Leihgabe im Trikot von 1899 Hoffenheim den späten 1:1-Ausgleich gegen Eintracht Frankfurt vor und erhielt danach Lob von allen Seiten. «Ich freue mich sehr. Er hat sehr gut gespielt», sagte TSG-Profichef Alexander Rosen.

COMEBACK III: Die vier Minuten Nachspielzeit in Berlin hat Josip Drmic «unheimlich genossen». Nach einem Knorpelschaden im Knie und einer erneuten Operation feierte der Mönchengladbacher beim 4:2-Sieg gegen Hertha in der 90. Minute sein Comeback. «Ich habe immer an mich geglaubt», sagte der Schweizer. Zehn von 20 Leuten hätten schon vom Karriereende gesprochen. Aber jetzt ist Stürmer Drmic zurück.

SIEGGARANT: Nach dem 3:0 gegen Augsburg wurde Bayern-Trainer Jupp Heynckes gefragt, ob er noch wisse, wie sich verlieren anfühlt. Kein Wunder, bei acht Erfolgen in acht Pflichtspielen seit dem Comeback und dem Jubiläum von 500 Bundesliga-Siegen als Spieler und Coach.

FORMSTARK: Gut zwölf Millionen Euro überwies der VfL Wolfsburg im Januar an Mainz 05 für Yunus Malli. Gelohnt hatte sich das lange nicht, der türkische Nationalspieler war bisher bestenfalls Mitläufer. Doch seit sein früherer 05-Coach Martin Schmidt nach Wolfsburg kam, läuft's. Gegen Freiburg gab es einen Doppelpack.

FEHLER: Deutschlands Vorzeige-Schiedsrichter Felix Brych, von der FIFA wieder in den Kreis der vorläufigen WM-Kandidaten berufen, zeigte Größe. «Ich kann da keinen Kontakt erkennen», sagte der Münchner nach dem Studium der Fernsehbilder der spielentscheidenden Szene in der Partie Mainz gegen Köln (1:0). Im Spiel hatte er - unterstützt vom Video-Assistenten - auf Foulspiel entschieden.

GRAU UND GEFÄHRLICH: Jüngst färbte sich Robert Lewandowski die Haare grau - die Torgefahr blieb wie eh und je. Am Samstag machte er seine Saisontreffer 12 und 13. Gegen Lieblingsgegner Augsburg traf der Pole bereits 18 Mal - und das in nur 13 Partien für Dortmund und Bayern.

RÜCKKEHRER: Über vier Jahre war Raffael der Liebling der Hertha-Fans. Jetzt sorgte der Brasilianer als Mönchengladbacher für viel Frust in der Hauptstadt. Mit einem Knallertor aus 25 Metern und einem Treffer mit viel Gefühl sorgte der 32-Jährige maßgeblich mit für den 4:2-Sieg der Borussia in Berlin und wischte schon aufgekommene Kritik an ihm vom Tisch. Selbst Hertha-Trainer Pal Dardai war beeindruckt.

ENTERTAINER: Der Routinier Kevin-Prince Boateng war der auffälligste Frankfurter beim 1:1 in Hoffenheim - und das nicht nur wegen seines sehenswerten Führungstores. Allein der Schlenzer aus 20 Metern war schon das Eintrittsgeld wert. «Im Training landet solch ein Schuss oft im Wald. Heute war er drin», räumte Boateng ehrlich ein.

RÜCKENWIND: Der FC Schalke 04 steht erstmals seit dem 18. November 2012 wieder auf dem zweiten Tabellenplatz. Vor dem Derby am kommenden Wochenende bei Borussia Dortmund ist nur noch der FC Bayern München in der Tabelle vor den Königsblauen. Zuletzt stand Schalke 04 nach dem 12. Spieltag der Saison 2012/2013 so weit oben, wurde aber am darauffolgenden Spieltag auf Rang drei verdrängt - von Borussia Dortmund übrigens.

AUFREGER: Nach dem Treffer des Leverkuseners Leon Bailey zum zwischenzeitlichen 1:1 gegen Leipzig gab es hitzige Diskussionen. Obwohl RB-Star Naby Keita verletzt am Boden lag, spielte die Werkself weiter - und traf. Erst im Anschluss an die Partie legte sich die Aufregung. «Wir haben alles geklärt. Sie müssen den Ball nicht ausspielen», kommentierte Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl nach einem versöhnlichen Dialog mit Bayer-Coach Heiko Herrlich.

17:07 19-11-2017




 
 
 
 
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