Friday, December 15, 2017   Last Update: 6:37 PM EST
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Keine Pokalrunde für Außenseiter – Clubs proben für Bundesliga-Start


Zunächst einmal hat es keinen namhaften Club in der ersten Pokalrunde erwischt. Gleichwohl wartet auf die meisten Erstligisten bis zum Saisonstart in einer Woche noch einige Arbeit. Das Thema Dembélé nervt beim BVB.

Sogar der nach mäßigen Leistungen in der Vorbereitung kritisierte FC Bayern München scheint rechtzeitig vor dem Bundesliga-Aufgalopp am Freitag (20.30 Uhr) gegen Bayer Leverkusen in die Spur zu kommen. Das lockere 5:0 beim Drittligisten Chemnitzer FC kommentierte Trainer Carlo Ancelotti jedenfalls mit Genugtuung. Der Italiener lobte «Spirit und Einstellung» und freute sich über die Rückkehr von Arjen Robben und David Alaba.

Die Hoffnung ist groß, dass auch Weltmeister-Torhüter Manuel Neuer nach seinem Fußbruch schon gegen Bayer zwischen die Pfosten rückt. «Man merkt unserem Team an, dass nun alle zusammen trainieren können. Das tut der Mannschaft gut», sagte Bayerns neuer Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Auch Pokalverteidiger Borussia Dortmund übersprang die erste Hürde beim Verbandsligisten 1. FC Rielasingen-Arlen (4:0) ohne Mühe. Gleichwohl könnte es um die BVB-Stimmung besser bestellt sein, denn das Wechseltheater um Ousmane Demélé nervt. Nachdem der 20 Jahre alte Offensivspieler, der seinen Transfer zum FC Barcelona forcieren will, unerlaubt das Training in Dortmund geschwänzt hatte, wurde er von der BVB-Führung mit einer Geldstrafe belegt und - zunächst bis nach dem Pokalspiel - vom Trainings- und Spielbetrieb suspendiert.

Am Sonntag verlängerten die Clubbosse Dembélés Verbannung «bis auf Weiteres». Das Klima zwischen dem Profi und dem Club ist vergiftet. Es dürfte erst Ruhe einkehren, wenn sich der BVB mit dem spanischen Topclub, der einen Nachfolger für den nach Paris abgewanderten Neymar sucht, auf den Transfer verständigt. «Unser Fokus liegt jetzt auf einer konzentrierten Vorbereitung der Mannschaft auf den Bundesliga-Auftakt in Wolfsburg», betonte BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Sonntag. Man werde das Thema nun nicht mehr kommentieren.

Zwar rumpelte es hier und da auch bei den anderen Bundesliga-Clubs. Doch setzten sich immer die Favoriten durch: Köln (5:0 in Bremerhaven), Mainz (3:1 in Lüneburg), Freiburg (2:1 beim Petersen-Familienduell in Halberstadt), Leverkusen (3:0 n.V. in Karlsruhe) und Mönchengladbach (2:1 in Essen) schafften bereits am Freitag den Sprung in die zweite Pokalrunde. Am Samstag folgten Bremen (3:0 bei den Würzbürger Kickers), Hoffenheim (1:0 in Erfurt) und Frankfurt (3:0 beim TuS Erndtebrück).

12:09 13-08-2017




 
 
 
 
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