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Israels Präsident gegen Begnadigung eines verurteilten Ex-Soldaten


Der damalige Kampfsanitäter hatte im März 2016 in Hebron einen am Boden liegenden verletzten palästinensischen Attentäter mit einem Kopfschuss getötet. Ein Mitarbeiter der israelischen Menschenrechtsorganisation Betselem filmte den Vorfall.

Der Fall hatte weltweit für Aufsehen gesorgt und in Israel eine heftige Kontroverse ausgelöst. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich mehrfach für eine Begnadigung des Ex-Soldaten ausgesprochen.

Ein Militärgericht hatte Asaria im Januar des Totschlags für schuldig befunden und ihn später zu 18 Monaten Haft verurteilt. Ein Berufungsgericht bestätigte Ende Juli das Urteil. Anfang August hatte Asaria seine Strafe angetreten, im Monat darauf verkürzte der Generalstabschef Gadi Eisenkott sie um vier Monate.

«Eine weitere Erleichterung der Strafe würde der Widerstandskraft der israelischen Armee und des Staates Israel schaden», hieß es in der Begründung für Rivlins Ablehnung des Gnadengesuchs. Die «Reinheit der Waffen» gehöre zu den zentralen Werten der Armee.

Asaria hatte während des Prozesses angegeben, er habe befürchtet, der Palästinenser könne einen versteckten Sprengsatz tragen. Die Richter hielten seine Aussagen allerdings für nicht glaubwürdig.

16:42 19-11-2017




 
 
 
 
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