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» Informantin von ermordeter Bloggerin stellt sich griechischer Polizei



Die damalige Bankangestellte soll über Unterlagen verfügt haben, die Caruana Galizia zu der Anschuldigung veranlassten, die Ehefrau des maltesischen Regierungschefs habe über eine Firma in Panama Bestechungsgeld aus Aserbaidschan erhalten. Caruana Galizia war im Oktober mit einer Autobombe getötet worden. Für den Mord müssen sich drei Männer vor Gericht verantworten, allerdings wird immer wieder in Frage gestellt, ob sie die «Masterminds» des Anschlags waren.

Nicht erst seit dem Anschlag auf die Journalistin gibt es in der EU Sorgen über die Rechtsstaatlichkeit auf Malta. Efimova sei «eine wichtige Zeugin für Untersuchungen zu Korruption und Geldwäsche auf Malta», hieß es in der Mitteilung der EU-Parlamentarier.

Die maltesischen Behörden suchen Efimova seit November, weil sie nicht vor Gericht erschienen war. Damals war ihr unter anderem Betrug ihres früheren Arbeitgebers, einer maltesischen Bank, vorgeworfen worden. Efimova soll bereits im Juni Malta verlassen haben, nachdem sie Drohungen erhielt. «Die Gefahr ist real», schrieb die portugiesische Europapolitikerin Ana Gomes auf Twitter.

19:11 20-03-2018
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sb btm

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