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Hertha mit Charakter in obere Hälfte – Bayer «zu langsam im Kopf»


Am Ende besteht Hertha auch noch den Charaktertest. Die Sammelphase soll den Berlinern einen sorgenfreien Herbst bringen. Bayer ist diesmal kein Angstgegner. «Wir waren zu langsam im Kopf», monierte Leverkusens Coach Herrlich. Er muss das Auf und Ab schnell abstellen.

Bei Bayer sieht das anders aus. Der Werksclub verlor auch das dritte Auswärtsspiel der Saison und hat nach fünf Runden gerade mal vier Punkte eingesammelt - viel zu wenig für die eigenen Ansprüche. «Na klar, punktemäßig ist es viel zu wenig», sagte Angreifer Kevin Volland: «Wir brauchen einfach mal zwei, drei Siege, damit die endgültige Leichtigkeit kommt. Eine Halbzeit gut und eine schlecht, das reicht einfach nicht.» In Berlin zeigte sich Bayer vor allem im ersten Abschnitt viel zu ungeordnet und schläfrig. Der vorangegangene 4:0-Sieg gegen Freiburg hatte nicht die gewünschte Wirkung.

«Wir konnten den Schwung aus dem Freiburg-Spiel nicht mitnehmen. Gerade in der Anfangsphase waren wir sehr nachlässig, haben blöde Fouls gespielt. Das 0:1 war dann auch zu einfach, das muss man einfach besser verteidigen. Das zweite Tor fiel dann nach einem Einwurf, da waren wir einfach zu langsam im Kopf», analysierte Bayer-Coach Heiko Herrlich. «Da war Hertha viel wacher.»

Mathew Leckie mit seinem vierten Saisontor (16. Minute) und Salomon Kalou (24.) mit seinem ersten Treffer in der neuen Spielzeit sorgten vor 32 825 Zuschauern im Olympiastadion für den entscheidenden 2:0-Vorsprung. «Ich bin glücklich, dass ich schon wieder getroffen habe. Aber viel wichtiger sind die drei Punkte», sagte Leckie, räumte aber auch ein: «Es war am Ende ziemlich anstrengend. Leverkusen hat viel Druck ausgeübt.» Der neue Tabellenachte Hertha brachte nach dem Anschlusstor von Julian Brandt (84.) die drei Punkte aber nach Hause. «Der Charakter unserer Mannschaft in den letzten 30 Minuten war sehr stark», betonte Leckie.

«Eigentlich ist es nie zu spät, ein Spiel zu drehen. Aber es ist alles zu unkonzentriert. Wir rennen 40 Mal in den Gegner rein, spielen Foul und unterbrechen damit den eigenen Spielfluss. Dann hat man es, ehrlich gesagt, auch nicht verdient», bemerkte Nationalspieler Brandt. Zehn Gegentore hat Bayer in fünf Spielen bereits kassiert, schlechter ist nur der Tabellenletzte 1. FC Köln (13). «Die Gegentore haben sich alle elf Spieler zuzuschreiben», sagte Brandt. «Das war ein Kette von Fehlern. Wenn man alle 15 Minuten ein Tor bekommt, macht es das nicht leichter», sagte Brandt.

03:03 21-09-2017




 
 
 
 
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