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» Helfer fordern vollständiges Ende der Blockade von Häfen im Jemen



Die Militärkoalition hatte Anfang des Monats eine Blockade sämtlicher Flug- und Seehäfen im Jemen verhängt. Am Mittwoch erklärte sie, sie wolle von diesem Donnerstag an Hilfslieferungen nach Sanaa und Hudaida wieder zulassen.

Beide sind für den Transort humanitärer Güter wichtig, stehen aber unter Kontrolle der schiitischen Huthi-Rebellen, die von dem Bündnis bekämpft werden. Aus lokalen Kreisen im Jemen hieß es am Donnerstag zunächst, bis zum Mittag seien dort noch keine Flugzeuge und Schiffe mit humanitärer Hilfe eingetroffen.

Die Hilfsorganisation Norwegian Refugee Council (NRC) erklärte, die angekündigte Teilöffnung sei ein «Hoffnungsschimmer», stelle aber ein «unzureichendes Zugeständnis» dar. Die Helfer von Oxfam forderten, neben humanitären auch kommerzielle Transporte sofort wieder zuzulassen, um das Leben von Millionen Jemeniten zu retten.

Die UN hatten nach Beginn der Blockade gewarnt, durch die Maßnahme drohe dem Jemen eine der weltweit schlimmsten Hungerkatastrophen. In dem ohnehin bettelarmen Land tobt seit rund drei Jahren ein Bürgerkrieg. Mehr als 20 Millionen Menschen und damit rund 70 Prozent der Bevölkerung sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

12:11 23-11-2017
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sb btm

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