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» GIZ bestätigt 16 Fälle sexueller Belästigung



«In 15 dieser Fälle handelte es sich um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, in einem Fall um eine Belästigung gegenüber Mitarbeiterinnen einer anderen internationalen Hilfsorganisation», sagte die Sprecherin. Die GIZ habe jeden Vorfall «erfasst, aufgeklärt und sanktioniert». Die Konsequenzen seien sechs Abmahnungen, zwei Kündigungen und eine Vertragsauflösung gewesen. Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (FAZ) hatte diese Zahlen bereits in ihrer Freitagsausgabe genannt.

«Wir dulden keine sexuelle Belästigung, Ausbeutung oder Diskriminierung im Unternehmen», sagte die Sprecherin. «Jeder Fall ist ein Fall zu viel.» Grundsätze integren Verhaltens seien für alle 18 000 Mitarbeiter Teil des Arbeitsvertrages. Darüber hinaus gebe es Sensibilisierungs- und Aufklärungsmaßnahmen. Nach den aktuellen Fällen würden die Schutzmaßnahmen überprüft und ausgebaut. «Neben der heute schon etablierten Möglichkeit, Hinweise telefonisch oder per E-Mail anonym zu melden, wird es in 2018 über eine neue frei zugängliche Internetseite möglich sein, verschlüsselt und anonym zu kommunizieren.»

Die Bundesregierung hatte nach dem Oxfam-Skandal um sexuelle Ausbeutung Hilfsbedürftiger laut «FAZ» auch bei der GIZ nachgefragt. Die Gesellschaft müsse dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ihre Reaktion auf die Vorfälle bei der britischen Hilfsorganisation erläutern, berichtete das Blatt.

15:34 23-03-2018
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sb btm

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