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Französischem Zoll gehen Händler von Archäologie-Schätzen ins Netz


Sie wurden im November 2017 und im März 2018 bei zwei Männern im Elsass sichergestellt, die über teils undurchsichtige Wege an die Objekte gekommen waren. So hatte der eine Mann etwa mit einem Metalldetektor illegal nach antiken Gegenständen im Boden gesucht. Außerdem besaß er eine Karte, auf der die alten Römerstraßen Frankreichs eingezeichnet sind. Der andere Mann machte mit dem illegalen Verkauf seiner archäologischen Sammlerstücke im vergangenen Jahr einen Gewinn von rund 10 000 Euro.

In Frankreich gehören archäologische Fundstücke im Normalfall dem Staat. Sie dürfen nur gehandelt werden, wenn der Verkäufer ein gültiges Zertifikat dafür besitzt. Gegen die beiden Sammler wird nun ermittelt. Wegen Zerstörung, Beschädigung und Diebstahl von Kulturgütern droht ihnen eine Höchststrafe von sieben Jahren Haft.

14:08 27-03-2018




 
 
 
 
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