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Franzose Diniz gewinnt Geher-Gold – Dohmann und Junghannß happy


Am Super-Sonntag der Geher bei der Leichtathletik-WM mit vier Entscheidungen auf dem Kurs am Buckingham Palace kommen zwei Deutsche über 50 Kilometer geschafft, aber glücklich ins Ziel.

Dohmann hatte bei der WM 2015 und bei Olympia 2016 nicht das Ziel erreicht. Diesmal stellte der 27-Jährige in 3:45:21 Stunden eine persönliche Bestzeit auf. Dies gelang auch Junghannß bei seiner ersten WM in 3:47:01. «Zehnter ist super. Damit geht ein Traum in Erfüllung. Ich habe auf meinen Körper und meinen Puls geachtet. Der sollte unter 165 bleiben», sagte Dohmann. Auch Junghannß war «hundertprozentig glücklich».

Nach einigen Disqualifikationen und aufgegebenen Rennen in den vergangenen Jahren war es der erste ganz große Titel für Diniz: Bei den Olympischen Spielen hatte der Ex-Europameister für Schlagzeilen gesorgt, als er sich mit Durchfall auf der Strecke quälte.

Silber gewann Hirooki Arai in 3:41:17 Stunden vor seinem Landsmann Kai Kobayashi (3:341:19). Titelverteidiger und Olympiasieger Matej Toth war nicht am Start: Der Slowene ist wegen Dopingverdachts suspendiert.

Bei der Weltmeisterschaft-Premiere der Frauen über 50 Kilometer siegte die Portugiesin Ines Henriques in der Weltrekordzeit von 4:05:56 Stunden. Allerdings waren nur sieben Teilnehmerinnen am Start, eine wurde während des Wettkampfs disqualifiziert, zwei kamen nicht ins Ziel. Mit der Aufnahme der 48. Disziplin hat der Weltverband IAAF für Gleichberechtigung gesorgt. Die Disziplin muss sich allerdings erst noch entwickeln, zumal die Geher ohnehin als Außenseiter in der Leichtathletik gelten.

12:10 13-08-2017




 
 
 
 
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