Friday, November 24, 2017   Last Update: 3:02 PM EST
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Ex-FIFA-Funktionär wirft Infantino versuchte Einflussnahme vor


Der Portugiese hatte als damaliger Vorsitzender der Governance-Kommission des Fußball-Weltverbandes dafür gesorgt, dass der WM-Cheforganisator Mutko wegen möglicher Interessenkonflikte nicht erneut in das mächtige Council der FIFA einziehen darf. Angelastet wurden Mutko allerdings nicht seine Verwicklungen in den russischen Doping-Skandal zu seiner Zeit als Sportminister, sondern seine herausgehobene Position in der Moskauer Führung generell.

Nach den Aussagen von Maduro sei er von Infantino vor möglichen Auswirkungen auf die Weltmeisterschaft 2018 in Russland gewarnt worden, falls Mutko nicht weiter zum Council gehören würde. Infantino sei zudem der Meinung gewesen, dass es «keinen Beweis» für eine Beteiligung Mutkos an dem Dopingskandal in Russland gebe.

Maduro selbst wurde im Mai nicht wieder als Vorsitzender der Governance-Kommission der FIFA vorgeschlagen. Der Portugiese sprach vor den britischen Abgeordneten von einer «Unfähigkeit» der FIFA, mit unabhängigen Untersuchungen umzugehen. «Es gibt in der Organisation eine Kultur, die extrem resistent gegen Verantwortung ist», sagte er. Infantino habe sich entschieden, lieber «politisch zu überleben» als unabhängige Institutionen zu schützen, kritisierte Maduro.

15:13 13-09-2017




 
 
 
 
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