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Eurokurs legt merklich zu – Türkische Lira auf Rekordtief


Der Eurokurs profitierte von starken Konjunkturdaten aus der Eurozone. Die Stimmung der Verbraucher in der Eurozone war im November so gut wie seit Januar 2001 nicht mehr. Der von der EU-Kommission erhobene Indikator war von minus 1,1 Punkten im Vormonat auf plus 0,1 Punkte gestiegen. Der Dollarkurs wurde zudem durch schwache Zahlen zu den US-Auftragseingängen für langlebige Güter belastet.

Unter anhaltendem Druck stand die türkische Lira. Sie fiel am Mittwochmorgen auf ein Rekordtief zum amerikanischen Dollar. Umgekehrt kostete ein US-Dollar mit 3,9826 Lira so viel wie nie zuvor. Die Marke von 4 Lira für einen Dollar rückt damit zunehmend in Reichweite. Zuletzt konnte sich der Lirakurs aber etwas erholen. Schon seit längerem wird die Währung durch die politisch angespannte Situation in dem Land selbst belastet. Hinzu kommen diplomatische Spannungen zwischen der Türkei auf der einen Seite und Europa sowie den USA auf der anderen Seite. Zuletzt sorgten zusätzlich kritische Äußerungen von Präsident Recep Tayyip Erdogan zum Kurs der türkischen Notenbank für Belastung.

Am Abend veröffentlicht die US-Notenbank ihr Protokoll zur jüngsten Zinssitzung. Eine dritte Zinsanhebung in diesem Jahr wird an den Märkten für Dezember fest erwartet. Starke Marktbewegungen dürften deshalb dann auftreten, wenn die Mitschrift auf Gegenteiliges schließen lässt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88810 (0,88498) britische Pfund, 131,61 (131,87) japanische Yen und 1,1609 (1,1641) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1286,95 (1283,30) Dollar gefixt.

17:11 22-11-2017




 
 
 
 
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