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dpa-Nachrichtenüberblick WIRTSCHAFT, Mittwoch, 13.09.2017 – 16.00 Uhr


Air Berlin hofft auf stabilen Flugbetrieb am Donnerstag

Berlin (dpa) - Nach zahlreichen Flugausfällen können sich Passagiere der Air Berlin an diesem Donnerstag wieder auf einen normalen Betrieb der insolventen Airline einstellen. Am Dienstag und Mittwoch waren rund 200 Flüge ausgefallen, weil etliche Piloten sich krankgemeldet hatten. Gegen Mittag gab es dann die Entwarnung, dass viele Crews an ihre Arbeitsplätze zurückkehrten. Die Beschäftigten fürchten um ihre Einkommen und Arbeitsplätze, wenn Air Berlin wie geplant zerschlagen wird. Vorstandschef Thomas Winkelmann appellierte am Mittwoch an die Piloten: «Meldet Euch aus dem Off freiwillig zurück.» Auch die Bundesregierung redete den Piloten ins Gewissen. Von Arbeitgeberseite kam Kritik am «wilden Streik». Air Berlin hatte vor vier Wochen Insolvenz angemeldet und verhandelt mit der Lufthansa und weiteren Airlines über einen Verkauf von Unternehmensteilen. An diesem Freitag endet die Bieterfrist.

Studie: Mieten für viele Großstädter kaum noch zu bezahlen

Köln (dpa) - In deutschen Großstädten leiden viele Menschen nach den Ergebnissen einer Studie unter einer kaum noch tragbaren Belastung durch hohe Mieten. Rund vier von zehn Haushalten in Deutschlands Großstädten müssten mehr als 30 Prozent ihrs Nettoeinkommens allein für ihre Miete (bruttokalt) ausgeben, heißt es in der am Mittwoch in Düsseldorf vorgelegten Untersuchung. Die Studie der Berliner Humboldt-Universität war von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert worden. Insbesondere bei Menschen mit kleineren Einkommen bleibe dann nur noch wenig Geld für die sonstige Lebensführung übrig. Mehr als eine Million Haushalte in den Großstädten müssten sogar gut die Hälfte ihres Einkommens für die Miete ausgeben. Für etwa 1,3 Millionen Großstadt-Haushalte in Deutschland liege das Resteinkommen damit nach Abzug der Miete sogar unterhalb der Hartz-IV-Regelsätze.

Teuerung in Deutschland zieht zum dritten Mal in Folge leicht an

Wiesbaden (dpa) - Steigende Preise für Nahrungsmittel und Energie haben das Leben in Deutschland im dritten Monat in Folge verteuert. Die Verbraucherpreise lagen im August 2017 um 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Damit zog die jährliche Inflationsrate seit einem deutlichen Rückgang auf 1,5 Prozent im Mai auf immer noch niedrigem Niveau weiter an. Im Juli hatte die Jahresrate 1,7 Prozent betragen.
Im Vergleich zum Vormonat Juli erhöhten sich die Verbraucherpreise in Europas größter Volkswirtschaft um 0,1 Prozent. Die Wiesbadener Statistiker bestätigten mit den Zahlen ihre erste Schätzung von Ende August.

Europäischer Autoverband stellt Bedingungen für künftige CO2-Ziele

Frankfurt/Main (dpa) - Europas Autoindustrie will sich nur unter bestimmten Bedingungen auf mittelfristig schärfere Emissionsziele für das klimaschädliche Kohlendioxid einlassen. Der europäische Autoherstellerverband Acea schlägt zunächst eine Reduzierung der CO2-Abgasemissionen von 2021 bis 2030 von 20 Prozent vor. «Das ist eine scharfe Reduktion», sagte Verbandspräsident und Daimler-Chef Dieter Zetsche am Mittwoch auf der Automobilausstellung IAA in Frankfurt. Bedingung soll aber sein, dass Elektroautos künftig gut beim Käufer ankommen und eine entsprechende Ladeinfrastruktur vorhanden ist. Das endgültige Reduktionsziel für 2030 soll demnach im Jahr 2025 überprüft werden. «Wenn Elektroautos von den Kunden stärker akzeptiert werden, könnten die Ziele auch noch höher gesetzt werden - und umgekehrt», sagte Zetsche.

Apple stellt hochgerüstetes iPhone X vor

Cupertino (dpa) - Apple will mit einem radikal erneuerten iPhone einen neuen Standard im Smartphone-Geschäft setzen. Beim iPhone X (steht für 10, nicht den Buchstaben X) füllt der Bildschirm den Großteil der Frontseite aus und der Fingerabdruck-Scanner wurde durch Gesichtserkennung abgelöst. Mit einem US-Startpreis von 999 Dollar ist es deutlich teurer als bisherige iPhone-Modelle und kommt erst Anfang November auf den Markt. Im Phone X findet ein Display mit einer Diagonale von 5,8 Zoll - mehr als beim aktuellen Plus-Modell - in einem Gehäuse Platz, dass nur unwesentlich größer ist als das aktuelle «kleine» iPhone 7. Apple-Chef Tim Cook sagte, das iPhone X solle die Marschrichtung für die Branche für das nächste Jahrzehnt vorgeben.

Ackerpreise rasant gestiegen - Kritik an staatlicher Verkaufspolitik

Berlin/Osnabrück (dpa) - Wenn Bauern einen Acker kaufen oder pachten wollen, müssen sie dafür immer mehr ausgeben. Von 2007 bis 2016 stieg die durchschnittliche Jahrespacht für neu vergebene Äcker in Deutschland um rund 80 Prozent, wie aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervorgeht. Zahlten neue Pächter damals noch im Schnitt 238 Euro, so waren es zuletzt schon 430 Euro. Der Gesamtschnitt - also inklusive des Altbestandes - lag bei 328 Euro im Jahr. Bei den Kaufpreisen war es noch drastischer. Dem Papier zufolge verdoppelte sich der Durchschnittskaufpreis pro Hektar zwischen 2006 und 2015 auf knapp 20 000 Euro. Zuvor hatte die «Neue Osnabrücker Zeitung» (Mittwoch) darüber berichtet.

Deutsche Telekom tauscht T-Systems-Chef aus - Nachfolger noch geheim

Bonn (dpa) - Die Deutsche Telekom tauscht den Chef ihres Sorgenkinds T-Systems aus. Der für die IT-Dienstleistungssparte zuständige Vorstand Reinhard Clemens verlässt das Unternehmen zum 1. Januar 2018, wie das Dax-Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Aufsichtsrat habe bereits einen Nachfolger berufen. Auf Bitte von dessen derzeitigem Arbeitgeber werde sein Name aber erst in Kürze bekanntgegeben. Das Geschäft der Großkundensparte sei «anhaltend schwierig» und habe in den vergangenen Jahren trotz aller Bemühungen von Clemens immer wieder hohe Verluste erwirtschaftet, hieß es aus Branchenkreisen. Deshalb habe der Aufsichtsrat jetzt reagiert.
Clemens, der fast zehn Jahre im Telekom-Vorstand ist, soll den künftigen Chef noch einarbeiten.

Dax bleibt nahezu unbewegt über der Marke von 12 500 Punkten

Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax ist zur Wochenmitte nur mühsam in Gang gekommen. Am frühen Nachmittag trat der deutsche Leitindex mit plus 0,04 Prozent nahezu auf der Stelle bei 12 529,39 Punkten. Die Zurückhaltung der Anleger beherrschte auch den breiteren Markt: Der MDax der mittelgroßen Werte verlor 0,34 Prozent auf 25 225,53 Zähler. Der Technologiewerte-Index TecDax gab 0,37 Prozent auf 2353,84 Zähler nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 notierte mit plus 0,17 Prozent etwas höher bei 3518,69 Punkten. Der Euro kostete zuletzt 1,1975 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,1933 (Montag: 1,1997) Dollar festgesetzt.

14:57 13-09-2017




 
 
 
 
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