Saturday, January 20, 2018   Last Update: 12:03 PM ET
decrease text size increase text size
Suchen:      
(Alle Nachrichten)



» dpa-Nachrichtenüberblick WIRTSCHAFT, Dienstag, 2.1.2018 – 16.00 Uhr



Gute Konjunktur sorgt für Beschäftigungsboom

Nürnberg/Wiesbaden (dpa) - Der anhaltende Wirtschaftsaufschwung hat Deutschland 2017 einen regelrechten Stellenboom beschert. Die Zahl der Erwerbstätigen kletterte im Vorjahr um 638 000 Personen oder 1,5 Prozent auf 44,3 Millionen und damit auf den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Grundsätzlich wächst die Zahl der Arbeitnehmer samt der Selbstständigen seit zwölf Jahren kontinuierlich. Vor allem die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze, zentrale Säulen des deutschen Sozialsystems, steigt weiter. Dagegen gibt es weniger Selbstständige und auch weniger geringfügig Beschäftigte.

Menschen in Deutschland optimistisch - Angst vor Altersarmut wächst

Stuttgart (dpa) - Die Menschen in Deutschland blicken weiter eher zuversichtlich auf ihre finanzielle Zukunft - allerdings nimmt die Angst vor Altersarmut zu. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Beratungsunternehmens Ernst & Young hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. 83 Prozent der Befragten gaben demnach an, optimistisch ins Jahr 2018 zu starten - genauso viele wie vor einem Jahr. 22 Prozent (Vorjahr: 18 Prozent) glauben zudem, dass sich ihre persönliche finanzielle und wirtschaftliche Lage in diesem Jahr verbessern wird. 8 Prozent (Vorjahr: 9) erwarten eine Verschlechterung. Angst vor einem Arbeitsplatzverlust haben nur wenige. Die größten Sorgen bereiten weiterhin Umweltverschmutzung, Kriege im Ausland und die Flüchtlingskrise.

Studie: Deutsche sparen trotz niedriger Zinsen kräftig

Frankfurt/Main (dpa) - Trotz niedriger Zinsen sparen die Deutschen einer Studie zufolge weiterhin kräftig und steigern ihre privaten Geldvermögen. Wer allerdings keine Aktien im Portfolio hatte, musste 2017 wegen der Zinslage im Schnitt Wertverluste hinnehmen, wie aus der am Dienstag in Frankfurt veröffentlichten Studie der genossenschaftlichen DZ-Bank hervorgeht. Dem Spitzeninstitut der Volks- und Raiffeisenbanken zufolge ist der Realzins im vergangenen Jahr auf -0,8 Prozent stark in den Negativbereich abgesackt. Die wieder angezogene Teuerung sorgte demnach bei gleichzeitig nur gering angestiegenen Nominalzinsen für einen Wertverlust von 38 Milliarden Euro beim privaten Geldvermögen.

Bilanzskandal bei Ikea-Rivale Steinhoff weitet sich aus

Stellenbosch (dpa) - Der Bilanzskandal beim Möbelkonzern Steinhoff weitet sich aus. Nun stehen auch Bilanzen von Gesellschaften aus dem Jahr 2015 auf dem Prüfstand und müssen angepasst werden, wie das Unternehmen am Dienstag im südafrikanischen Stellenbosch mitteilte. Grund sei unter anderem, dass die Unregelmäßigkeiten bei der Bilanzierung auch das Eigentum bestimmter europäischer Töchter bis zum 1. April 2016 betreffe. Die Bilanzen von zwei Beteiligungsgesellschaften aus den Jahren 2015 und 2016 seien daher nicht mehr verlässlich, sie müssten geändert werden. Auch für die Jahre davor seien Korrekturen wahrscheinlich notwendig. Noch sei unklar, wann die Prüfung der Zahlenwerke abgeschlossen werden könne.

Hyundai und Kia senken Absatzerwartung auf unter acht Millionen Autos

Seoul (dpa) - Der VW-Konkurrent Hyundai Motor und die kleinere Firmenschwester Kia Motors haben für 2018 Jahr ihr gemeinsames  Absatzziel auf unter acht Millionen Autos gesenkt. Die südkoreanische Gruppe geht davon aus, 7,55 Millionen Fahrzeuge verkaufen zu können. Im vergangenen Jahr lag das Ziel noch über der Acht-Millionen-Schwelle. Die Unternehmen nannten am Dienstag das stockende Wachstum der Weltwirtschaft und «zunehmenden Protektionismus in einigen Ländern» als Faktoren, die sich auf die Nachfrage in den wichtigsten Märkten auswirken könnten. Der Wettbewerb in der Autoindustrie werde intensiver, teilte Konzernchef Chung Mong Koo in einer Mitteilung an die Belegschaft mit. 

RWE-Ökostromtochter Innogy will nach Gewinnwarnung sparen

Essen (dpa) - Die RWE-Ökostromtochter Innogy will nach ihrer harschen Gewinnwarnung und dem Abgang von Chef Peter Terium stärker auf die Kosten achten. Der Vorstand prüfe derzeit die Ausgaben in allen Segmenten, um mögliche Einsparmöglichkeiten zu finden, teilte der MDax-Konzern am Dienstag in Essen mit. Details will das Unternehmen Mitte März mit den Ergebnissen des Geschäftsjahres 2017 bekanntgeben. «Innogy sieht derzeit keine Notwendigkeit für zusätzliche Eigenkapitalmaßnahmen», hieß es in der Mitteilung. Die Finanzziele für Verschuldung und die Ausschüttungsquote hätten zudem Bestand.
Im Dezember hatte Innogy wegen andauernder Probleme auf dem britischen Markt seine Gewinnprognose für 2017 gekappt und damit auch die Aktien der Konzernmutter RWE auf Talfahrt geschickt. Kurz darauf musste Innogy-Vorstandschef Terium seinen Stuhl räumen.

Starker Euro lastet auch zum Jahresbeginn auf dem Dax

Frankfurt/Main (dpa) - Der Höhenflug des Euro hat den Dax zum Jahresstart ins Minus gezogen. Der deutsche Leitindex weitete seine jüngsten Verluste am Dienstag aus und fiel bis zum frühen Nachmittag um 0,73 Prozent auf 12 823,43 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Werte büßte 0,48 Prozent auf 26 075,89 Zähler ein, während der Technologiewerte-Index TecDax 0,18 Prozent auf 2533,55 Punkte gewann. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um knapp 0,5 Prozent. Der Euro kostete zuletzt 1,2062 US-Dollar. Der Dollar kostete damit 0,8290 Euro. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1993 (Donnerstag: 1,1934) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8338 (0,8379) Euro gekostet.

15:07 02-01-2018
Share




 
 
 
 
Mostly Chocolate
Niche
European Deli
Washington Sängerbund
 
sb btm

Anzeigen

1
 
2
 
3