Sunday, December 17, 2017   Last Update: 12:59 AM EST
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Deutscher Stiftungsleiter erwartet keine palästinensische Gewaltwelle


Im Friedensprozess gebe es gegenwärtig ohnehin keine konstruktiven Ansätze für eine Lösung des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern, sagte Frings. Die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump über die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt sei im Alltag der Palästinenser im arabischen Ostteil kaum greifbar. «Sie kommt außerdem von einem Akteur, in den sowieso keiner Vertrauen hat», sagte Frings.

Die Palästinenser in Ost-Jerusalem fühlten sich sowohl von Israel als auch der Palästinenserbehörde im Westjordanland marginalisiert, es herrsche Resignation. «Israel investiert nicht in den Ostteil der Stadt und die Autonomiebehörde hilft den Palästinensern dort auch nicht», sagte Frings.

Nach Trumps Ankündigung gebe es einen «kollektiven Unmut» bei den Palästinensern, sagte Frings. Es gebe Aufrufe zum Widerstand. «Wir werden Bilder bekommen von Demonstrationen, aber es wird nicht darüber hinausgehen, was wir in den letzten Jahren immer mal wieder gesehen haben», sagte Frings. «Ich glaube nicht, dass es zu einer neuen Gewaltwelle führen wird. Allerdings kann jede Entwicklung hier ihre eigene Dynamik entfalten.»

09:05 07-12-2017




 
 
 
 
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