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Dax schwächelt vor Ifo – Zollstreit belastet


Im frühen Geschäft gab der Leitindex um 0,48 Prozent auf 12 250,16 Punkte nach. Der MDax der mittelgroßen Werte sank um 0,50 Prozent auf 25 658,22 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax büßte 1,56 Prozent auf 2624,73 Punkte ein. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,28 Prozent auf 3391,43 Zähler.

Von der Fed waren am Vorabend letztlich keine besonderen Überraschungen gekommen. Daher stand nun vor allem der Handelskonflikt zwischen den USA und China im Fokus, denn US-Präsident Donald Trump will an diesem Tag ein Maßnahmenpaket veröffentlichen. Er hält die Handelspraktiken Chinas für unfair und will auch den Kampf gegen den Diebstahl geistigen Eigentums intensivieren. Unterdessen wird in der EU gehofft, das Inkrafttreten der Zölle vorerst abwenden zu können.

Unter den Einzelwerten zogen die Anteile von HeidelbergCement mit einem Minus von 1,6 Prozent die Aufmerksamkeit auf sich. Nach Eckdaten im Februar wurden nun die endgültigen Zahlen sowie ein Ausblick auf das laufende Jahr bekannt gegeben. Zwar will der Konzern die Aktionäre von seinem Gewinnsprung im Jahr 2017 profitieren lassen, aber nicht so deutlich, wie Analysten erwartet hatten.

Mit knapp 2 Prozent Verlust waren die Commerzbank -Aktien allerdings am schwächsten im Dax. Sie litten unter einer Abstufung durch das Investmenthaus Kepler Cheuvreux. Die Gewinnerwartungen des Marktes bis 2020 erschienen teils viel zu hoch, schrieb Analyst Tobias Lukesch und senkte auf sein Anlageurteil auf «Reduce». Übernahmefantasie und die Hoffnung auf positive Auswirkungen steigender Zinsen auf Banken hätten die Papiere mehr als ausreichend getrieben.

Schlusslicht im MDax waren die Titel des Autozulieferers und Scheinwerfer-Spezialisten Hella nach Geschäftsjahreszahlen. Sie büßten 2,2 Prozent ein. Wegen höherer Kosten für technologische Investitionen und Kapazitätserweiterungen im Automotive-Segment habe das bereinigte Ebit im dritten Geschäftsquartal leicht unter der von Hella zur Verfügung gestellten Konsensprognose gelegen, schrieb Goldman-Sachs-Analyst Stefan Burgstaller.

Im TecDax stachen die Aktien von United Internet und der Tochter 1&1 Drillisch mit herben Verlusten von jeweils um die 8 Prozent ins Auge. Während die Zahlen der beiden für das Schlussquartal 2017 im Rahmen der Erwartungen gelegen hätten, dürften die operativen Gewinnziele wohl so manchen enttäuscht haben. Die Papiere von Jenoptik und Medigene legten hingegen als Favoriten im Technologieindex nach vorgelegten Zahlen um jeweils 2 Prozent zu.

Höhere Investitionen belasteten erneut das Ergebnis von Zooplus, dem deutschen Platzhirsch im Onlinehandel für Tierbedarf. Den Rückgang des Nachsteuerergebnisses begründete das SDax-Unternehmen mit gestiegenen Investitionen, was am Markt nicht gut ankam. Die Titel büßten knapp 7 Prozent ein.

09:07 22-03-2018




 
 
 
 
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