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«Charlie-Hebdo»-Publikationschef: Meinungsfreiheit wird zum Luxusgut


Jede Woche müsse das Blatt allein 15 000 Exemplare verkaufen, nur um die Sicherheitsmaßnahmen für die Redaktionsräume zu bezahlen, erklärte der Karikaturist, der mit bürgerlichem Namen Laurent Sourisseau heißt.

Zwei Islamisten hatten am 7. Januar 2015 einen Anschlag auf die Pariser Redaktion von «Charlie Hebdo» verübt und zwölf Menschen ermordet, darunter bekannte Zeichner. Am Jahrestag am kommenden Sonntag wird auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron der Opfer gedenken.

Die Redaktion von «Charlie» arbeitet heute unter dem Schutz privater Sicherheitsleute, mehrere Mitarbeiter stehen auch unter Polizeischutz. Die neue Adresse der Redaktion in Paris wird geheimgehalten. Der Journalist Fabrice Nicolino schreibt in der aktuellen Ausgabe: «Der 7. Januar 2015 hat uns in eine neue Welt katapultiert, mit bewaffneten Polizisten, Sicherheitsschleusen und gepanzerten Türen, Angst, Tod.»

17:58 02-01-2018




 
 
 
 
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