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«Carnival III»: Wyclef Jean meldet sich zur Party zurück


Es ist wieder soweit: Pünktlich alle zehn Jahre veröffentlicht Wyclef Jean ein «Carnival»-Album, nun schon das dritte. «Carnival III: The Fall and Rise of a Refugee» bietet viel Tanzbares, aber auch nachdenkliche Töne.

Acht Jahre sind seit der letzten Veröffentlichung eines kompletten Studioalbums des Musikers vergangen, und Fans weltweit hatten ungeduldig gewartet. Auf «Carnival III» finden sie nun zwölf neue Songs. «Bei meinen "Carnival"-Alben ging es schon immer darum, Musikkultur aus aller Welt zu feiern, und "Carnival III" ist da keine Ausnahme», sagte Jean laut Mitteilung.

«Es ist quer gedacht. Es geht über die traditionellen Genres hinaus. Es gibt neue Talente. "Carnival III" ist mehr als nur ein Album. Es ist eine Feier von all dem, was ich an Musik liebe: Entdeckung, Unterschiedlichkeit und Kunst der Kunst zuliebe. Es geht darum, Musik zusammenzustellen, die mich überleben und Generationen überdauern wird, voller Emotion, Vibration und Spaß.» 

Jean war einst als Mitglied der Band The Fugees berühmt geworden. Gemeinsam mit den Bandkollegen Pras Michel und Lauryn Hill hatte er vor allem in den 90er Jahren große Erfolge gefeiert. Das Album «The Score» mit Songs wie «Killing Me Softly» wurde zum Welterfolg. Danach konzentrierte er sich auf seine Solo-Karriere, startete Kooperationen mit verschiedenen Künstlern und arbeitete viel als Songwriter und Produzent. Größter Hit dabei wurde «Hips Don't Lie» mit der kolumbianischen Sängerin Shakira.

Währenddessen setzte sich Jean auch immer wieder öffentlich für sein bitterarmes Heimatland Haiti ein, organisierte nach dem schweren Erdbeben 2010 Benefiz-Veranstaltungen und überlegte zeitweise sogar, für das Präsidentenamt zu kandidieren.

In den letzten Jahren aber war es ruhig geworden um den Musiker. «Carnival III» soll da nun das Comeback sein. Bei den zwölf Songs ist für jeden etwas dabei: Romantisch-funky wie «What Happened to Love» oder eine Ode an den nigerianischen Afrobeat-Gründer Fela Kuti mit einem gleichnamigen Song. Auf der bereits vorab veröffentlichten Single «Borrowed Time» wurde Jean sogar intergalaktisch und baute von einer Nasa-Sonde aufgenommene Geräusche vom Planeten Jupiter ein. «Das Verrückteste daran war, dass kein Mensch diese Geräusche je gehört hatte. Ich bin total ausgeflippt.»

Aber - es wäre wohl kein Wyclef Jean-Album, wenn nicht auch etwas Tanzbares mit schnellerem Rhythmus dabei wäre. «Ob ich etwas für die Clubs habe? Hier spricht doch der Karneval-Mann. Ich habe die größten Tanzplatten aller Zeiten gemacht! Und ich will die Menschen noch mehr auf die Tanzfläche bringen als zuvor. Ich weiß, dass die Menschen den Tanzflächen-Bounce von mir haben wollen - den Hip-Hop.»

09:07 12-09-2017




 
 
 
 
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