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Bericht: Nach Trumps Amtsantritt mehr zivile Opfer im Irak und Syrien


Nimmt das US-Militär unter Donald Trump weniger Rücksicht auf Zivilisten? Ein Bericht über gestiegene Opferzahlen legt das nahe. Aber es gibt noch eine andere Erklärung.

Laut Airwars wurden unter Trumps Vorgänger Barrack Obama in den beiden Ländern seit Beginn der Luftangriffe im August 2014 mindestes 2300 Zivilisten getötet. Das entspreche etwa 80 Todesopfern im Monat, hieß es in dem Bericht.

Die hohe Opferrate in den vergangenen Monaten sei zum Teil das Ergebnis der «brutalen Schlussphase des Krieges» mit Angriffen auf die dicht bevölkerten Städte Mossul im Nordirak und Al-Rakka im Norden Syriens, schrieb Airwars weiter. Aber es gebe auch Hinweise, dass unter Trump der Schutz von Zivilisten auf dem Schlachtfeld verringert worden sei. So habe Trump das Verteidigungsministerium angewiesen, bestimmte Einschränkungen beim Kampf gegen den IS auszuklammern.

Das Pentagon hat mehrfach erklärt, die Einsatzregeln unter Trump nicht geändert zu haben. Sprecher Jeff Davis sagte am Montag, das Militär betreibe einen «außerordentlichen Aufwand», um Zivilisten zu schützen. Er wies die Darstellung zurück, es sei aufgrund der Strategie der neuen Regierung zu mehr toten Zivilisten gekommen.

Berichte über zivile Opfer seien stets mit Vorsicht zu betrachten, fügte er hinzu. «Ich denke, es gibt wohlmeinende Leute, Organisationen und Reporter, die Berichte in sozialen Medien sehen und sie für wahr halten, ohne sich die Zeit zu nehmen, es mit unseren Angriffsorten zu vergleichen, um zu sehen, ob diese Vorwürfe Richtigkeit haben oder nicht.»

Bei den Angaben von Airwars handelt es sich um Schätzungen. Die Initiative wertet dafür unterschiedliche Quellen aus, darunter Bilder und Angaben aus sozialen Medien.

19:05 17-07-2017




 
 
 
 
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