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Bayern souverän zum Pokal-Auftakt: Trainer Ancelotti lobt «Spirit»


Der FC Bayern München löst seine Pokal-Aufgabe in Chemnitz ohne große Mühe. Nur anfangs hat der deutsche Meister und Rekordpokalsieger Probleme gegen den Drittligisten. Am Ende ist Trainer Carlo Ancelotti zufrieden.

Ancelotti war beim Außenseiter kein Risiko eingegangen und hatte sein Team beinahe in Bestbesetzung auflaufen lassen. Nur in der ersten Hälfte hatte sein Star-Ensemble kleinere Probleme. «In der ersten Halbzeit hat es uns der Gegner schwer gemacht, weil er sehr gut in der Abwehr stand», analysierte er. «In der zweiten Halbzeit haben wir mehr Chancen kreiert, aus denen wir die Tore erzielt haben.»

Erleichtert war auch Lewandowski - nicht nur wegen seiner beiden Tore. «Es ist immer wichtig, das erste Tor zu schießen und zu versuchen, gut zu spielen. Das ist nicht immer leicht, denn wenn du kein Tor machst, musst du aufpassen», sagte der Pole. «Für uns war am wichtigsten, die nächste Runde zu erreichen.»

Vor 15 015 Zuschauern in der ausverkauften Arena hatten die Gäste kurz nach den Anpfiff gleich zwei Einschussmöglichkeiten durch Kapitän Thomas Müller (8.), doch CFC-Keeper Kevin Kunz parierte zweimal glänzend. Danach ließen die Chemnitzer wenig zu und lauerten auf Konter. Doch beeindrucken konnten sie die Nationalspieler Hummels und Niklas Süle in der Bayern-Innenverteidigung aber kaum.

Eine Woche nach dem Gewinn des Supercups in Dortmund agierte der FC Bayern abgeklärt, machte aber aus seiner Überlegenheit zu wenig. Nur der abgefälschten Freistoß von Lewandowski zur 1:0-Führung und der agile Ribery (45.) mit einem sehenswerten Volleyschuss von der linken Strafraumgrenze waren noch nennenswert.

Unmittelbar nach der Pause machten die Bayern dann alles klar. Nachdem Coman überlegt einen Konter zum 2:0 abschloss, wurde Chemnitz in der Folgezeit komplett in die Defensive gedrängt, nur selten gelang dem Team von Trainer Horst Steffen ein Entlastungsangriff. Nach herrlicher Kombination über Coman, Joshua Kimmich und Corentin Tolisso brauchte Lewandowski den Ball nach einer Stunde nur noch zum 3:0 über die Linie drücken.

Nach etwas mehr als einer Stunde brachte Ancelotti noch Arjen Robben und David Alaba. Auch Arturo Vidal (67.) durfte für Sebastian Rudy noch ran. Ribery krönte seine gute Leistung mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern, den er schön über die Mauer ins linke Eck zirkelte. Hummels köpfte dann nach einer Ribery-Ecke zum Endstand ein.

«Ich hätte mir ein Gegentor weniger gewünscht, fünf Tore tun schon etwas weh. Trotzdem wissen wir, wer unser Gegner war», meinte CFC-Torwart Kunz. «Bayern hat eine Qualität, die in Deutschland ihresgleichen sucht.»

17:10 12-08-2017




 
 
 
 
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