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Angreifer auf Polizisten hatte Zettel mit Bezug zum IS bei sich


Der Staatsanwalt sagte, dass es während der langen Inhaftierung des mehrfach vorbestraften Mannes keine Zeichen einer Radikalisierung gegeben habe. Es werde jetzt noch untersucht, wie der Angreifer an seine Waffen gekommen sei und ob er Unterstützer gehabt habe.

Der 39-Jährige hatte mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr auf Polizisten geschossen und einen Beamten getötet. Im Auto des Mannes fanden die Ermittler eine weitere Schusswaffe sowie einen Koran. Der IS hatte die Tat bereits am Donnerstagabend für sich reklamiert.

Anfang des Jahres war der Mann erneut ins Visier der Ermittler geraten, weil es Hinweise gab, wonach er geäußert habe, dass er Polizisten umbringen wollte. Die Untersuchung habe jedoch keine ausreichenden Beweise erbracht.

Der Mann war bereits 2005 wegen versuchten Totschlags von Polizisten zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Später folgten drei weitere Verurteilungen, insbesondere wegen Gewalt gegen einen Justiz-Beschäftigten und einen Mitgefangenen. Einschließlich Untersuchungshaft saß er von 2001 bis 2015 fast durchgängig in Haft, wobei er zwischenzeitlich einige Monate Freigänger und 2013 einige Wochen auf freiem Fuß war.

17:57 21-04-2017




 
 
 
 
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