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Afghanische Wirtschaft leidet unter dem Krieg – aber ein Lichtblick


Afghanistan ist eines der ärmsten Länder der Welt und wird massiv von der Welt unterstützt - trotzdem dürfte seine Wirtschaft bis zum Jahresende nur um etwa 2,6 Prozent wachsen. «Während das eine bescheidene Verbesserung im Vergleich zu 2014 und 2015 bedeutet, liegt es doch erheblich unter dem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 9,6 Prozent in den Jahren zwischen 2003 und 2012», heißt es im Bericht der internationalen Entwicklungsorganisation.

Bei insgesamt noch schwächerer Wirtschaftsleistung können oft höhere Wachstumsraten erzielt werden. Nach dem Ende des Nato-Kampfeinsatzes im Dezember 2014 waren die Zahlen jedoch dramatisch eingebrochen. Das lag nach Einschätzung der Weltbank an der «politischen Ungewissheit und schlechten Sicherheitslage», aber auch am kleineren Entwicklungshilfe-Aufkommen. Dieses sei von durchschnittlich 12,5 Milliarden Dollar pro Jahr zwischen 2009 und 2012 auf 8,8 Milliarden im Jahr 2015 gesunken.

2018 werde sich das Wirtschaftswachstum wohl auf 3,2 Prozent leicht erhöhen - «gesetzt den Fall, dass sich die Sicherheitslage nicht weiter verschlechtert». Es gebe Anzeichen dafür, dass sich das allgemeine Vertrauen leicht verbessere, weil es nach der Verkündung der neuen Afghanistan-Strategie der USA im August nun keine Ungewissheit mehr über den Verbleib der US-Truppen gebe.

Der Bericht enthält auch einen Lichtblick: Im dritten Jahr in Folge seien die Einnahmen aus Steuern und Zöllen stark gestiegen - um 13 beziehungsweise 15 Prozent. «Die starke Einkommens-Performance in diesem Jahr hängt vor allem mit kontinuierlichen Verbesserungen in der Verwaltung und der Eintreibung von Steuern und Zöllen zusammen.»

07:07 21-11-2017




 
 
 
 
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